Freinberger Lied

Das „Freinberger Lied“ wurde komponiert von der Freinberger Mundartdichterin Hilde Neulinger.


Mei Freinberg

Freinberg is a Fleckal, gibt’s kaum a zwoats Mal,
am Berg drobm sei Kircha, da Hoabach im Tal.
Da äußerste Zipfe vom Innviertler Land -
I: woarn früher amal mit de Bayern beinand. :I

Vo dort her rinnt d’ Doana aufn Weg Richtung Wean,
mitn Wasser ziagt s` Grenz, mag zu uns a weng ghern.
Ihre Leitna, des Grea, so voll Lebm, unerreicht,
I: da Herbst mit sein Farbmgspui mit kaum was vagleicht.:I

Vo da Heh aus sehgst weitum in Boarischn Wald
seine Hügl und Kirchan, gibt neamd den’s net gfallt.
Schaust eini auf Passau, den Blick vagisst nia,
I: liegt d’ Stadt mitn Dom und ihrn Wasser vor dir. :I

Da Fro(n) griaßt uns uma, so freindlih und nah,
Esternberg, seine Dörfer, zan Greifn schier da.
Und grad so wia hi(n)gstrat Wald, Wiesn und Feld
I: zwischn Dobe und Leitna, des is unsa Welt. :I

Ih hoff’ halt, mir kennan’s, wia sche dass mars habm,
miasst `s oana erfindn, es bracht’s koana z`samm.
Drum Herrgott um oans, um des bitt’ mar dih heit:
I: Halt dei Hand über uns, den schen Fleck, seine Leit. :I


Freinberger Lied.pdf